Start: Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen

Blumenthal befindet sich schon länger im Wandel. Viele Menschen versuchen mit einzelnen Projekten mehr Lebensqualität für die Bevölkerung vor Ort zu erreichen. Mit einem neuen Berufsschulcampus auf dem Gelände der historischen Bremer Wollkämmerei, soll nun ein großes Projekt umgesetzt werden. Hier werden Arbeit und Ausbildung neu gedacht. Dabei soll es nicht bleiben. Ziel ist es, das ganze Zentrum von Blumenthal mit seinen Gebäuden aufzuwerten, um die dortigen Wohn-, Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern. Daher werden als Vorbereitung für die Aufnahme in die Städtebauförderung als ersten Schritt vorbereitende Untersuchungen durchgeführt. Im Anschluss daran soll dann der IEK-Prozess an Fahrt gewinnen. Dann wird konkret entschieden, wofür genau Fördergelder im Blumenthaler Zentrum eingesetzte werden sollen.

Welche Schritte und Termine gehören zu den vorbereitenden Untersuchungen?

Was sind vorbereitende Untersuchungen?

Die vorbereitenden Untersuchungen (VU) gemäß § 141 Baugesetzbuch (BauGB) dienen dazu, für ein konkretes Gebiet, hier für das Stadtteilzentrum von Blumenthal und Teile der Bremer Wollkämmerei, hinreichende Beurteilungsgrundlagen zu ermitteln, ob und in welchem Umfang die Notwendigkeit von sanierungsrechtlichen Instrumenten erforderlich und geeignet ist.

Das heißt, es muss nachgewiesen werden, dass es im Gebiet vernachlässigte Stadträume gibt. Die Häuser sind in einem schlechten Zustand oder stehen leer. Straßen und Plätze sehen nicht schön aus und funktionieren nicht gut. Das soziale Miteinander führt zu Problemen.

Im Anschluss an die VU kann ein Sanierungsgebiet durch die Politik beschlossen werden. Dann kann die Stadt besser Einfluss nehmen bei Neubauprojekten und Menschen mit Immobilieneigentum können Investitionen tätigen, die steuerrechtlich geltend gemacht werden können. Wenn dann noch die Städtebauförderung dazu kommt, können Private Gelder z.B. für den Umbau von leerstehenden Flächen oder zur Aufwertung der Immobilie bekommen.